Das Kulturzentrum Hazara in München hat das antike Neujahrsfest unter dem Namen „Frühlingsfest“ gefeiert und gewürdigt.
Das Hazara-Kulturzentrum in München hat im Rahmen einer Veranstaltung, die von Hunderten von Kulturschaffenden, Schriftstellern und politischen Persönlichkeiten aus verschiedenen Städten Deutschlands besucht wurde, das traditionelle Neujahrsfest unter dem Namen „Frühlingsfest“ gefeiert.
Ghafour Sedaghat, der Verantwortliche dieser Veranstaltung, sagte:

Dieses Festival wurde zur Feier des traditionellen Neujahrs, der Beginn des neuen Jahres und Eid al-Fitr abgehalten.
Herr Sedaghat berichtete, dass etwa 750 afghanische Bürger, bestehend aus verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes, Gäste von politischen und Regierungsvertretern in Deutschland sowie einigen Verantwortlichen für kulturelle und soziale Organisationen in München und anderen großen Städten aus Rosenheim, Ingolstadt, Freising, Augsburg, Nürnberg, Bamberg, Stuttgart, Frankfurt, Essen, Leipzig und Berlin, sowie eine beträchtliche Anzahl von Interessierten an sozialen Veranstaltungen aus Ländern wie Österreich, der Schweiz, Frankreich und Schweden, teilgenommen haben.

Bei dieser Veranstaltung nahmen neben Dutzenden von Kulturschaffenden, Schriftstellern, Dichtern und Aktivisten der Hazara-Gemeinschaft auch Vertreter anderer afghanischer Ethnien aus verschiedenen deutschen Städten teil.
Die Aufführung von Musik, Solostücken und Gesang durch talentierte Künstler war der Hauptbestandteil dieser Veranstaltung, der die Atmosphäre der Heimat, ihre Frische und Schönheit vermittelte.

Die charmante Stimme der Sänger und die angenehmen Klänge der „Hazaragi“ Musik trugen die Gefühle in alle Winkel unserer Heimat Afghanistan.

Darüber hinaus wurden zwischen den Musikstücken auch Theateraufführungen, interessante Geschichten und humorvolle Anekdoten präsentiert, die zum Lachen der Anwesenden führten.

In einer anderen Ecke dieser Veranstaltung wurde ein Buch mit dem Titel „Massaker und Misshandlungen der Hazara“ von Professor Gulzari zur Schau gestellt, um die Menschen und Jugendlichen mit dem, was in einem Teil der Geschichte über das Hazara-Volk in Afghanistan passiert ist, vertraut zu machen.

„Hazargi-Geschichten“, Rezitationen von Gedichten, Reden von Verantwortlichen und einigen Gästen, eine Fotoausstellung, eine Kunsthandwerksausstellung und auch eine Modenschau der traditionellen Tracht des Hazara Volks waren weitere Teile dieser Veranstaltung, die von den Teilnehmern herzlich begrüßt wurden.

Etwa sechs Stunden vergingen in Freude und Glück und eine weitere Neujahrsnacht mit dem Duft des Frühlings prägte somit die Gedanken und Erinnerungen unserer Landsleute.

Das Hazara-Kulturzentrum, das seinen Sitz in München hat, wurde von einer Gruppe von afghanischen Kultur- und Gesellschaftspersönlichkeiten aus dem Hazara Volk gegründet und arbeitet daran, kulturelle Errungenschaften der Hazaras mit Schwerpunkt auf Bildung, Kultur und sozialen Dienstleistungen zu präsentieren und zu ehren.
Report: Syed Abdullah Sadat, Munich Journal – Germany
Inhaltsprüfer: Hares Tuchi