Präsentation der dritten Ausgabe des Munich Journals
Im Rahmen einer Veranstaltung wurde die dritte Ausgabe des "Munich Journal" in der Stadt München vorgestellt.
Die Vorstellung der dritten Ausgabe des Magazins „Munich Journal“ fand in der Stadt München in Anwesenheit einer Gruppe prominenter Gäste aus verschiedenen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen Deutschlands, dem Münchner Migrationsrat, Journalisten, Schriftstellern und sozialen und kulturellen Aktivisten statt.
Dabei wurde den Anwesenden die Möglichkeit gegeben, sich gegenseitig auszutauschen und interaktive Gespräche über die sozialgesellschaftliche Themen zu führen.
Zu Beginn des Programms begrüßte Seyed Abdullah Sadat, der Chefredakteur des Magazins „Munich Journal“ und von Radio Munich die Teilnehmenden und betonte die Bemühungen des Redaktionsteams, das Qualitätsniveau des Magazins zu verbessern. Er erwähnte den Inhalt der dritten Ausgabe und sprach über die Ziele des Teams, den Inhalt in den nächsten Ausgaben so weit wie möglich zu bereichern.
Laut seinen Aussagen: Die dritte Ausgabe des „Munich Journals“ befasst sich mit wichtigen Themen wie den Möglichkeiten für Flüchtlinge in Deutschland, der Bedeutung der politischen Partizipation von Flüchtlingen mit deutscher Staatsbürgerschaft und der Notwendigkeit, neu angekommene Flüchtlinge besser in die Aufnahmegesellschaft zu integrieren. Außerdem enthält diese Ausgabe wichtige Berichte über die Situation der afghanischen Frauen unter der Herrschaft der Taliban und deren Einschränkungen sowie weitere kulturelle und soziale Berichte.
Anschließend sprach Shiragha Najaty, der Gründer der sozialen und kulturellen Organisation Omid und Geschäftsführer des Magazins „Munich Journal“. Er erläuterte die seit sieben Jahren andauernden Bemühungen und Aktivitäten der Organisation Omid und den Prozess der Gründung des Magazins „Munich Journal“, wobei er auch auf die fehlende finanzielle Unterstützung durch die Regierung und andere Institutionen hinwies.
Hares Tuchi, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Magazins, erwähnte ebenfalls die positiven Auswirkungen der Aktivitäten von Omid und des Magazins Munich Journal in den letzten Jahren und verwies auf die wirtschaftlichen Pläne zur Ausweitung der Aktivitäten und Publikationen von Radio Munich.
Aref Abdullah Haidary, zweiter stellvertretender Vorsitzender des Konsultativrats für die Angelegenheiten der in Bayern lebenden Zuwanderer und Ausländer; bezeichnete das Munich Journal als die größte Errungenschaft für alle Flüchtlinge, insbesondere für afghanische Kulturschaffende und Journalisten.
Im Anschluss daran würdigte Frau Mursal Noorzai, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Frauen im Münchner Ausländerbeirat, die Bemühungen der Mitglieder des Munich Journals und versprach eine stärkere Zusammenarbeit in der Zukunft.
Raz Mohammad Haidary, ein altgedienter Journalist und eine bekannte kulturelle Persönlichkeit Afghanistans, war ebenfalls einer der Ehrengäste dieser Veranstaltung. Er erzählte den Zuhörern von seinen Erfahrungen in verschiedenen Medien und von den Herausforderungen, denen Journalisten bei ihrer Arbeit begegnen.
Herr Kameran Shwani, vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, war ein weiterer Ehrengast dieser Veranstaltung. Herr Shwani bezeichnete die Veröffentlichung von drei Ausgaben des Magazins „Munich Journal“ in kürzester Zeit als großen Erfolg für die Verantwortlichen dieses Mediums und versprach, es künftig zu unterstützen.
Frau Gülsin Dural, die Leiterin des TC Medical Point Projekts, und Frau Zohra Naimi, die Finanzreferentin des aktiven Frauenvereins in München, nahmen ebenfalls an diesem Programm teil und betonten die Wichtigkeit, Beziehungen zwischen verschiedenen Teilen der Gesellschaft, insbesondere Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern, zu schaffen und zu stärken. Frau Naimi bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen den im Freistaat Bayern tätigen Kultureinrichtungen als wichtig, um engere und bessere Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu schaffen. Außerdem sprach sie über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Munich Journal.
Haji Hamed Khan Bahadori, einer der in München lebenden Geschäftsleute, und Herr Wahid Saidi, der Chef der Firma Saidi waren unter den Gästen dieser Veranstaltung. Beide Gäste sind in ständige Kooperation mit dem Munich Journal.
Frau Monesa Hassanzadah, stellvertretende Gouverneurin von Herat in der vorherigen Regierung Afghanistans, erwähnte den Kampf der afghanischen Frauen unter den harten Bedingungen der Taliban und würdigte die Unterstützung der Zeitschrift bei der Veröffentlichung von Frauenaktivitäten.
Frau Fariba Aram, eine der bekanntesten Journalistinnen Afghanistans, wies auf die Anstrengungen hin, die Journalisten unternehmen, um Informationen zu sammeln und das Publikum zu informieren. Sie hielt die Rolle des Magazins „Munich Journal“ in dieser Hinsicht für angemessen und äußerte ihre Zufriedenheit über ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung.
Der Chefredakteur des Munich Journals sagte, dass es in der Mediengruppe des Munich Journals, zu der das Magazin, die Website und das Radio gehören, fähige und aktive Frauen wie Farahnaz Bakhshi, Yalda Sadeqi, Wajiha Qayumi und Elham Tajik aktiv sind. Sie alle spielen eine wichtige Rolle bei der Produktion und Gestaltung von Inhalten.
Derzeit wird das „Munich Journal“ gleichzeitig in den Sprachen Persisch und Deutsch veröffentlicht.
An diesem aufrichtigen Abend tauschten die Gäste und Teilnehmer ihre Meinungen aus und diskutierten die aufgeworfenen Fragen in einer freundlichen Umgebung. Dieses Treffen konnte eine Grundlage für mehr Kommunikation zwischen sozialen und kulturellen Aktivisten schaffen. Abschließend gab der Vorstand des „Munich Journal“ bekannt, dass die Pläne für den Druck der vierten Ausgabe des Magazins in naher Zukunft beginnen werden.
Die Veranstaltung fand großen Anklang bei den Teilnehmern und wurde zu einem unvergesslichen Abend für alle Beteiligten.
Der Vorstand des Munich Journals bedankt sich bei „Asif Abdullah Haidary“, einem engagierten Fotografen in der Stadt München, für die Berichterstattung über diese Sendung.
Bericht: Sayed Hamidullah Sadat
Inhaltsprüfer: Hares Tuchi